Sterben

Ich kann nicht mehr vernünftig sein
am Leid zerbrach auch diese fein
Hoffnung, ließ los, und sah ein Licht
vergessen lässt sich falsche Sicht
Doch sehe ich nun falsch und klar
dass es nicht sein kann was nicht war
Klar ist die Lüge, immerhin
sie macht im Leben vielmehr SINN

Die Angst vergrämt und lähmt den Leib
die Ratten laufen, hüpfend, feig
und glücklich, fröhlich, immermehr
lieben sich doch das Leben sehr

Was auch bedrängt im dunklen Schatten
die Echos traben durch die Latten
die knarren, knacken, brechen nicht
das Knacken löst sich von dem Licht
er suche nach dem Halt und fasse
doch nichts mehr nötig das man lasse
die Krankheit: Blindheit, Taubheit, stumm
die Fesseln ketten mich herum

Hier sicher, was geht in mir vor?
welch Dunkelheit wallte davor?
die Schatten, Angst und lahme Volten
die wir immer vergessen sollten
zu scharfer Blick für böse Blitze
weitsichtig, Aug verzerrt zum Schlitze
der Eisberg, besser, kann man machen
und Licht den Tag erhellt aufwachen

Die Quere liegt derzeit hierbei
nicht Zukunft, auch nicht was vorbei
die dunklen Schatten fallen dicht
doch sagt‘ ich ich seh nicht mehr nicht

Was geht, wenn nichts geht? Alles dann
Man kann nur warten, bis man kann
der Tod ist besser als das Leben
zum Leben s’Leben musst aufgeben
Der Lebenstrieb führt uns zum Tod
der Sinn geriet weit aus dem Lot
Verdammnis, Lüge wird nun wahr
die letzten Jahre, wunderbar

Das Wort verstummt, das Licht zerbrochen
gefrieren mir die jungen Knochen
verlähmt und sterbend, jedermann
die Menschheit nun aussterben kann.

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