Das Volk

„Ich sehe, dass sie mich nicht sehen, deswegen lasse ich mich gehen
marschiere, falsch und starken Schritts, denn glauben tu ich ihnen nichts
die Teufel gehn‘ an meiner Seite, egal, nicht schlimm wie ihre Breite
verraten, verlassen, sie ließen uns stehen,
kann nichts mehr glauben, die Blätter verwehen.

Ich lag am Boden, doch spuckt man auf mich
ich schrie verzweifelt, doch man sah mich nicht
die anderen, schön und reich und voller Lügen
strahlen und meinen, dass sie nicht betrügen

ich bin doch gut und wollte gut handeln
aber so, so lass ich mich nicht behandeln.

Wenn einer kommt und sie vernichtet,
alles wieder richtig aufrichtet
die Lügner enttarnt, und sie höher hängt
mir Hoffnung gibt, und mich nicht drängt
wenn dieser käme, dann würd ich ihm folgen
vom Galgen herab, ich fühlte mich golden
die Heuchler enttarnen, und Feinde verdreschen
uns wird er glauben, unseren Wert neu bemessen
die Feinde ausmachen, denen geht’s an den Kragen
und wir werden endlich wieder über den Boden rausragen.

Wenn dieser käme, ich stände bereit
Gewehr bei Fuß, und ginge noch so weit
mit Haut und Haaren würd ich ihm verkaufen
meine Seele, ihm blind nachlaufen.“

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