22.6.2021

Nr. 60: Irrweg.

Zwischending. Nicht alt, nicht neu, niemals neu? Vakuum. Leere, Suche, Finden, Verlieren, Wut. Normalität, wird gesagt, um gesagt worden zu sein, aber ist es die? Nein. Der Einschlag war tief, ist tief, wird tief gewesen sein, für immer, für wie lange, noch? Wir wissen es nicht, er weiß es nicht, niemand wird es gewusst haben. Erst danach.

Leere Flächen, scheinbar befüllt, tot, aber auch neu, das Alte hinweg, aber was nun? Die Krise nicht präsent, aber überall spürbar, Trauma ohne Namen, Leiden ohne Gesicht, Verfall der Menschlichkeit, falsche Götzen, Beten, Anbeten, aber ein Nichts, Masturbation.

Beginnt der Niedergang, beginnen Sorge und Pflichtgefühl, Moral und Besserwisserei, Heuchelei und Falschheit. Wer es nicht glaub, schaue sich nur um, hier und überall und vor allem in einer Welt, die sich virtuell nennt, aber falsch ist. Das einzige Leben, das uns bleibt, ist das reale, mit Körpern, Orten, Begegnungen, Menschen – und Liebe. Alles andere ist faul, verloren, Irrweg, fatal und final.

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